Hallo Jungs,
heute mal eine andere Idee – man kann nicht für jedes Update auf den ESX/ESXi-Server gehen und alle Pakete hochladen. Daher gibt es nun:
TEIL2: UPDATES FÜR ESX-SERVER PER vMA HERUNTERLADEN LASSEN INSTALLIEREN (BUNDLE ZIP-FILES)
Diesmal geht es darum:
Wie verteile ich eigentlich Updates ohne vCenter aber ohne direkten Zugriff auf die Konsole des ESX/ESXi?
Mein bester Freund vMA 4.1 und ich haben da so eine Idee:
Wir loggen uns auf dem verdächtigen ein und erteilen einfach den Befehl:
vifptarget -s <Server>
Schauen uns an was auf dem Knecht so alles läuft:
[<Server>]# vmware-cmd -l
/vmfs/volumes/<Vol-ID>/winxp/winxp.vmx
Schauen uns den Status an und lassen die VM’s herunterfahren:
[<Server>]# vmware-cmd /vmfs/volumes/<Vol-ID>/winxp/winxp.vmx getstate
getstate() = on
[<Server>]# vmware-cmd /vmfs/volumes/<Vol-ID>/winxp/winxp.vmx stop soft
stop() = 1
Und abfrage des Patches per HTTP.
Wieso eigentlich per HTTP?
df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda5 3.3G 1.6G 1.6G 49% /
/dev/sda3 494M 11M 458M 3% /var/log
/dev/sda1 99M 12M 82M 13% /boot
tmpfs 250M 0 250M 0% /dev/shm
Die Standard-Installation der vMA ist relativ schlank, daher empfiehlt es sich die Pakete gut erreichbar auf einem Webserver zu lagern bevor man alle Daten auf Ihr hortet…
Falls man die Partitionen dennoch vergrößern möchte (Beispiel: /var):
http://communities.vmware.com/docs/DOC-10501
Hier das Kommando welches die Steuerung des Zielserver’s übernimmt:
[<Server>]# vicfg-hostops -o enter
Es wird bestätigt, dass der Host in den Wartungsmodus versetzt wurde. Wer die Hilfe aufruft merkt: hey damit kann ich den Server auch herunterfahren etc…
Generell ist mir aufgefallen, dass sich die Kommandos immer auf die Perl-Skripte unter:
/usr/lib/vmware-vcli/appsbeziehen…
Nur klappt der Befehl mit dem Perl-Skript direkt nicht annähernd so gut wie mit der CLI-Datenübergabe.
Ich empfehle daher immer zuerst das Equivalent zum Perl-Skript zu suchen…
(meist vicfg-<Name des Perlskriptes>)
Nun weiter mit dem Update/Scan des Updates für den Zielhost:
[<Server>]# vihostupdate –bundle http://<Webserver>/vmware/ESX410-201010001.zip –scan
Und nun installiere ich den Patch mit:
[<Server>]# vihostupdate –bundle http://<Webserver>/vmware/ESX410-201010001.zip –install
Notiz: Es bringt nichts hinter das Kommando die Erweiterung –verbose hinzuzufügen,
die Ausgabe wird dann durch alle Webdaten erweitert – aber nicht um die Installationen der Pakete.
Es bleibt also bei dem Abschlusssatz: Erfolgreich, Ausgelassen oder Fehlgeschlagen…
Nun nach dem Patch der meist gewünschte Neustart:
[<Server>]# vicfg-hostops -o reboot
Oder das frühzeitige Beenden des Wartungsmodus:
[<Server>]# vicfg-hostops -o exit
Solltet der Server neugestartet worden seien – nicht vergessen wieder die FastPath-Verbindung neu einzurichten – sonst kommt folgender Fehler:
[<Server>]# vicfg-hostops -o exit
Error while testing status of connection ‚https://<Server>:443/sdk/webService‘: The session is not authenticated.
[<Server>]# vifptarget -s <Server>
[<Server>]# vicfg-hostops -o exit
Host <Server> exited from maintenance mode successfully.
Für alle die den Wartungsmodus nach dem Neustart beendet haben hier noch einmal die Erinnerung:
die virtuellen Maschinen müssen noch eingeschaltet werden – also Neustart oder manuelles Einschalten…
[<Server>]# vmware-cmd -l
[<Server>]# vmware-cmd /vmfs/volumes/<Vol-ID>/winxp/winxp.vmx start
So ich glaub – das war es schon wieder!