Hallo Jungs,
heute mal ein paar Upgrade-Spielereien: ESXi 4.1 auf Version 5.0 per Installationsmedium.
Gesetzte Zielpunkte sind:
– der lokale Datastore darf nicht überschrieben werden
– die Einstellungen des alten Hosts werden migriert
Upgrade per Installationsmedium
Erste Fragen die man sich stellen sollte?
Ist spezielle Software des Server-Herstellers installiert?
Unter anderem stellen die meisten Hersteller eigene Medien für ESXi 5.0 bereit um Treiber-Probleme zu vermeiden oder ihre eigenen CIM-Erweiterungen mitzuinstallieren (CIM = Common Information Model).
Bei ESX-Servern sollte beachtet werden das ggf. auch weitere Dritthersteller-Agents auf dem Server installiert wurden die nicht übernommen werden können.
Wie schaut es mit Treibern aus?
Besser man schaut doch noch einmal nach ob der Server auch für ESXi 5.0 Zertifiziert ist oder zumindest alle Treiber bereitstehen. (falls der Hersteller eigene ESXi-Medien anbietet ist ehr nicht davon auszugehen)
Siehe VMware Compatibility Guide.
In den folgenden Posts werde ich weiter auf ESXi 5.0 eingehen, auf jeden Fall wird das SNMP-Monitoring und der vMA wichtiger werden um Agents bereitzustellen oder die Server weiterhin zu überwachen.
(für das Regel-Management des vCenter zur Benachrichtigung kommt beispielsweise auch ein Beitrag)
Gibt es logische strukturelle Verschaltungen die ggf. nicht unterstützt werden?
Ein Interessanter Punkt dem man sich bei großen Umgebungen widmen sollte – funktionieren die Portgruppierungen (Portbundle, Trunking) für die Kommunikation mit dem Switch auch noch in der neuen Version, sind Anpassungen notwendig etc..
Gibt es Gastsysteme die ab der neuen Version nicht mehr unterstützt werden?
In diesem Upgrade gibt es soweit ich weis keine Probleme – aber es gibt bekanntlich immer Exoten.
Die Installation:
Abbildung 1: Genial – möchten Sie mit dem alten Müll weitermachen oder nur die VMs behalten oder einfach alles frisch und sauber zustören?
Also wenn man migriert bin ich für Punkt 1 – alle Einstellungen übernehmen.
Abbildung 2: Nicht unbedingt bei jeder Installation zu beobachten – ein Hinweis auf fehlende CIM/Treiber seitens des ESXi 5.0.
Für diesen Falle würde ich bei produtiven Maschinen empfehlen die Installation lieber mit dem Hersteller-ISO fortzuführen.
| ESXi 4.1 | ESXi 5.0 | (komplette Migration) |
| Datastore | übernommen | eingebunden |
| VMs | übernommen | Test per WinXP |
| CPU-Sockel angepasst | angepasst | Alle Kerne auf einem Sockel |
| Netzwerkadapter | übernommen | |
| Reservierungen | übernommen | |
| Start/Herunterfahr-Optionen der VM | übernommen | |
| CDROM-Einstellungen etc. | übernommen | |
| VM-Tools | nicht aktualisiert | nicht konfiguriert |
| Name/DNS | übernommen | |
| IP-Konfiguration/Routing | übernommen | |
| Autostartfunktionen | übernommen | Test WinXP automatisch gestartet |
| Sicherheitsprofil für externe Agents | nicht geprüft | |
| Zeitserver | nicht geprüft | |
| AD-Integration | nicht geprüft | |
| Netzwerkkonfigurationen | übernommen | Konsole ist jetzt Teil des VM-Kernels |
| Energie-Richtlinie | nicht geprüft | aktuell „nicht unterstützt“ |
| Benutzer | übernommen | vi-benutzer der vMA als Test verwendet |
| Berechtigungen | übernommen | |
| Logfiles | nicht geprüft | Historie wurde zurückgesetzt |
Die Migration wird noch ein zweites mal mit einem ausgewachsenem ESX 4.1 in einem vCenter getestet,
ggf. wird dann auch die Active-Directory-Integration getestet.
(aktuell bevorzuge ich jedoch Installationen ohne AD, was wenn mal kein DC zur Verfügung steht?)


