LVM-Laufwerke erstellen
- Physikalische Festplatten erhalten eine LVM-Partition
- Physikalische Partition wird in LVM registriert
- Volumen-Group wird erstellt mit mindestens einer LVM-Partition
- Logical-Volumen einer Volumen-Group hinzufügen
- Logical-Volumen formatieren oder Pfad für iSCSI-Bereitstellung
1. Physikalische Festplatten erhalten eine LVM-Partition
fdisk /dev/sda
Mit den Eingaben: n, p, 1, first block (Enter), last block (Enter) wird so eine primäre Partition mit maximaler Größe auf der Festplatte angelegt, mit den Befehlen: t, 1, 8e (Dateisystem-Hexcode) wird der Partitionstyp dann auf LVM umgeschrieben. Bitte fdisk mit dem Befehl: w (Änderungen schreiben) beenden.
2. Physikalische Partition wird in LVM registriert
pvcreate /dev/sda1
3. Volumen-Group wird erstellt mit mindestens einer LVM-Partition
Nun wird eine neue Volumen-Group angelegt, es muss mindestens ein physikalisches Volumen angegeben werden:
vgcreate vg_servername_1 /dev/sda1
4. Logical-Volumen einer Volumen-Group hinzufügen
Jetzt werden die eigentlichen Partitionen angelegt die später als lokale Laufwerke formatiert oder per iSCSI bereitgestellt werden können.
Auch hier empfehle ich, falls nicht anders gewünscht den maximalen Speicherplatz zu verwenden,
da man die Größe der Partition jedoch von Hand angeben muss, empfiehlt es sich zu spicken:
vgdisplay vg_servername_1
Und dann mit dem freien Speicher (Free PE / Size) eine neues Logical Volumen (Partition in LVM) zu erstellen:
lvcreate -n lv_servername_1_1 vg_servername_1 -L 40,4G
Wobei die Größe wie in der Ausgabe in einfacher Form angegeben werden darf: K (Kilo), M (Mega), G (Giga), T(Terra)…