VMware Updates Teil3 (Update Manager)

Hallo Jungs,

erstmal ein angenehmes Video – der Post soll mich erinnern das mal niederzuschreiben.
http://www.youtube.com/watch?v=cM2NfdgA5rY

Und nun geht es los:

Teil3: Installieren von Updates per vCenter Update-Manager

Was könnte sich alles in diesem Update-Manager verstecken?
Updates für ESX/ESXi-Server?
Upgrades auf die nächste Version eines ESX/ESXi-Server?
Updates für VM’s des vCenters wie Windows Updates, Service-Packs?
Vielleicht sogar Zusatzsoftware für ESX/ESXi-Server?
Wir werden sehen – noch ist das Marzipan-Schwein in Übergröße noch nicht durch die Tür…
Wie installiere ich den Update-Manager?
Ganz einfach, die VIM-DVD (oder ISO) einlegen und den Autorun die Software-Palette anbieten lassen.
Hier wählt man den Update-Manager für das vCenter und lässt diesen installieren. Es folgen Bilder:

 Abbildung 1: Gebe die Ports für das vCenter an und hinterlege Deine Kreditkartennummer (Login).

Auch wenn der HTTP-Port angegeben wird prüft er auf HTTPS und kommuniziert später für SSL.

 Abbildung 2: SQL-Instanz x86 bitte angeben. Wie sie haben noch keine?

Da es sich hier nicht um eine Erweiterung der vCenter-Datenbank handelt ist es ok, wenn der Update-Manager seine eigene in einer weiteren Instanz anlegt.

Es handelt sich hierbei um die Statistiken, Metadaten etc. für Updates – nicht um die Konfigurationen der Server des vCenter selbst.

 Abbildung 3: Unter welchem Namen soll der Manager veröffentlicht werden?

Hier sticht wieder hervor, dass der Update-Manager eine eigenständige Komponente von vSphere ist.

Daher könnte man auf die Idee kommen: installiere ich den Update-Manager doch extra, da er mit dem Zugriff auf das Internet eine Gefahr für das Intranet darstellt.

Jo nur wie soll er dann mit den ESX-Servern kommunizieren?

Abbildung 4: Installation-Pfade
Kann nicht schlecht sein diese zu kennen.
Vielleicht läuft der Update-Manager ja einmal über…
Sollten Sie die Installation erfolgreich fertiggestellt haben – Glückwunsch, nun geht es an Plug-In:
Abbildung 5: vCenter Plug-Ins
Sogar als eigener Punkt in der vCenter-Menüleiste (oben).
Nach der Installation des Update-Managers sollte das Plug-In zur Installation beim vClient bereitstehen.
(muss bei jedem vClient zuinstalliert werden)
Die Installation des Plug-Ins sollte zügig fertiggestellt sein – dann sehen Sie folgende Erweiterungen im vCenter:

Abbildung 6: Das Kontext-Menü wurde erweitert,
leider bringen diese Optionen noch nicht wirklich etwas.

Das durchsuchen nach Patches bringt einem wenig ohne bestimmte Richtlinien für die Auswahl dieser definiert zu haben.

Abbildung 7: Neue Lösung – der Update Manager
Hier geht es zur „administrativen Ansicht“ des Managers, dort können dann die entsprechenden Auswahllisten und Gruppen für diese definiert werden…
Selbstverständlich bringe ich jetzt kein langweiliges Bild von der Hauptansicht des Update-Managers,
wäre zu einfach und es gäbe nicht mehr wo man sich freuen würde es erkunden zu dürfen.
(in anderen Worten: Pech gehabt – so nun auch wieder nicht)
Da die Übersicht im ersten Augenblick doch etwas viel ist – hatte ich zumindest das Gefühl bei dem spontanen Blick – erst eine Zusammenfassung der Menüpunkte:

„Administrative Ansicht“ des Update-Manager

Was sind Baselines und deren Gruppen?
Baselines sind Auswahllisten für den Typ was vom Update-Manager als Aufgabe und deren Positionen erledigt werden soll – total einfach oder:
Eine Baseline beinhaltet eine Auswahl ob Patches oder Upgrades bereitgestellt werden sollen,
außerdem beinhalten diese eine gefilterte Ansicht des „Repository“ alle Patches/Upgrades für diese „Aufgabe“.
Sie können sogar Ausschlüsse definieren…(beispielsweise Produkte die nicht eingesetzt werden)

Baseline-Gruppen sind wiederum die Auswahllisten von mehreren Baselines,
da jede Baseline sich um eine Aufgabe kümmert können so mehrere Aufgaben/Updates in einer Gruppe bereitgestellt werden.
Hintergrund ist: man kann Baselines oder Gruppen Objekten aus dem vCenter zuweisen,
man kann nun jede Baseline pro Objekt definieren oder einen Pool verlinken.
(scheint auch sinnvoll, da die Patches zum Vergleich ob benötigt verringert werden)

Beispiel für Baselines/deren Gruppen waren in meinem Test:
Baseline-Gruppe = ESX/ESXi-Server Patches, diese beinhaltete
Baseline1 = Patches für ESX 4.1
Baseline2 = Patches für ESXi 4.1

Um alle Patches für ESX-Server bereitzustellen, musste also nur eine Gruppe verlinkt werden,
hierbei sah ich dann: benötigt der Server ESX- oder ESXi-Patches und war pro Pool/Baseline die prozentuale Bereitstellung dieser Einzelpatches/Softwarepakete.

Es würde also Sinn machen in einer Gruppe entweder alle Komponenten für ein Produkt festzuhalten wie:
Patches, Zusatzsoftware, Upgrades…

Ok, hier nun das Bild wenn es soweit ist:

Abbildung 8: „Administrative Ansicht“
Hier wurde die oben beschriebene Baseline-Gruppe mit den 2 Baselines definiert.

Abbildung 9: „Übereinstimmungs-Ansicht“
Hier wird über den Reiter: „Update Manager“ (ganz rechts) für die vCenter-Objekte eine Maske zum „anhängen“ von Baseline-Gruppen und/oder Baselines eine Ansicht gebildet.

Nach dem Vergleich des Update-Stands sieht man meist bei einem patchfreien Server den roten Kuchen.

Da der Artikel immer noch zu kurz ist hier einen kurzen Einblick in die Baseline’s:

Einrichtung einer Baseline

Noch eine kurze Ansicht wie man die Updates der Cisco Nexus aus seinen Baseline aussperrt:

Abbildung 10: Neue Baseline
Hier mal die Ansicht – wie kann ich die zu erfragenden Patches halbwegs differenzieren.

Mir ging es bei dieser Auswahl primär darum: nur ESX/ESXi 4.1.

Was für nicht jeden ersichtlich ist:
embeddedESX = ESXi

Abbildung 11: Patch-Filter
Wieder so eine kleine Falle in die ich beim ersten mal gestolpert bin – unten dürfen nur Patches stehen die AUSGESCHLOSSEN sein sollen.
(später um darauf für mich selbst aufmerksam zu machen hab ich die Cisco Nexus unten belassen)

Oben finden sich die zu übernehmenden Patches – oder alle die über den Filter auswendig gemacht wurden.

Und fertig ist Baseline 1 = ESX 4.1 Patches
(diese beinhaltet unwichtige wie kritische Patches falls ich einem Update-Abend beim Kunden starten möchte)

Da ich aber nur eine Gruppe haben wollte die mir für alle Server die aktuellen Patches der entsprechenden Version zeigt habe ich noch folgenden Weg auf mich genommen:

Anlegen einer Baseline-Gruppe

Abbildung 12: die Auswahl der Baselines
Man sollte natürlich nicht alle Baselines (Richtlinien/Filter) auswählen, sonst hat man alles dabei…

Im Anschluss beim Warten auf den ersten Server hab ich das dann auf meine Baselines korrigiert.

Abbildung 12: Zusammenfassung
Also ich glaub es ist eindeutig was ich angelegt habe.
Tipp: Immer noch mal überprüfen was man sich aus dem Buffet zusammen gehamstert hat – am Ende könnte es bei den Servern nerven…
Ich denk das reicht für das Erste oder?
Nein, nach dem Bereitstellen sollte man noch auf Standardisieren gehen um das Patches selbst als Aufgabe zu definieren.